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Text:Welzheimer Zeitung (btr).
Mit dem Abbruch des traditionsreichen Café Waldeck „stirbt“ ein weiteres Stück Gaststättenkultur in Kaisersbach. Nach der Schließung der Gasthäuser „Hirsch“ und „Rössle“ verbleiben in der einstigen Fremdenverkehrs-Hochburg nur noch das „Lamm“ und die „Krone“.
1955/56 war das Café Waldeck von Metzgermeister Karl Fritz aus Stuttgart erbaut worden. Fritz freilich war kein „Stuagerter“, sondern ein heimgekehrter Kaisersbacher: Er stammte vom Eulenhof.
In einem zweiten Bauabschnitt folgte Ende der 60er Jahre der Anbau eines Saales in Flachdach-Bauweise. Dazu gab’s eine Kegelbahn, die die Leute von weitem herzog. Insgesamt verfügte das Café Waldeck nach der Erweiterung über 180 Plätze und - ganz wichtig - über eine große Anzahl von Parkplätzen.
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