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Tischtennis wurde in Kaisersbach nachweislich bereits im Winter 1953/54 gespielt. Zeitgenössischen Aussagen zur Folge waren die Lehrer Hartmann (Kaisersbach) und Hermann (Hellershof / Kaisersbach) unter den ersten, die Schreinerplatten auf Böcke legten und mit Schlägern, die mit Kork- oder Schaumgummi-Belägen versehen waren, den Freizeitsport ausübten.  Vor allem durch Mitglieder der Evangelischen Jugendarbeit, “Burschenkreis” genannt, entwickelte sich unter dem Dach des Eichenkreuzsportes im CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) bald ein reger Spielbetrieb. Eine Mannschaft wurde gebildet, die unter der Bezeichnung “Burschenkreis Kaisersbach” unter anderem gegen Sportler aus Welzheim, Lorch, Rudersberg, Kirchenkirnberg und Sulzbach/Murr Punkt- und Freundschaftsspiele austrug. Geübt und gespielt wurde im Gemeindesaal des Rathauses - und zwar nicht umsonst. Pro Übungsabend mußte 1 Mark an die Gemeinde berappt werden. Dass neben dem TT-Spiel ein buntes Treiben herrschte ( es wurde Skat gedroschen und Schachfiguren bewegt sowie durch Gunter Böhm Klaviereinlagen absolviert ) störte niemand.
Den größten Erfolg erreichte der “Burschenkreis Kaisersbach” 1958, als man CVJM- Bezirksmeister wurde. Die erfolgreichen Spieler waren: Eberhard Röhrle, Walter Ordelt, Günter Wohlfarth (Ziegelhütte), Ulrich Munz, Gunter Böhm und Manfred Strohmaier Zur erweiterten Mannschaft gehörten Eberhard Munz, Günter Munz, Helmut Ott und Gerhard Seyffer. Dieser Titelgewinn berechtigte zur Teilnahme an den “Württembergischen Eichenkreuzmeisterschaften” in Stuttgart, bei denen jedoch kein weiterer Erfolg verzeichnet werden konnte.
Das folgende Foto zeigt die Tischtennis-Mannschaften aus Kaisersbach und Welzheim. Es wurde in der Zeit um 1958/59 auf der Bühne des Gemeindesaals in Kaisersbach aufgenommen. 
hintere Reihe v.l.: ?, Walter Ordelt, Helmut Föhl, ?, Gerhard Seyffer, Gunter Böhm vordere Reihe v.l.: Günter Wohlfarth, Siegfried Trinkle, ?, Ulrich Munz, Eberhard Röhrle, ?
Erst relativ spät, nämlich am 13. Oktober 1972, wurde unter Federführung des Technischen Leiters des SV Kaisersbach, Heinrich Niethammer, eine
Tischtennis-Abteilung
ins Leben gerufen. Zum ersten Abteilungsleiter wurde Willi Schwilk gewählt.
In der Saison 1973/74 absolvierte man die ersten Punktspiele, die im Rahmen des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern (TTVWH) ausgetragen wurden. Je eine Jungen- und Herrenmannschaft waren im Kampf um die Punkte gemeldet. Dabei erreichten die Jungen, die vom damaligen süddeutschen Juniorenmeister Klaus Herrmann trainiert wurden, auf Anhieb in folgender Aufstellung den Meistertitel: Wolfgang Weller, Roland Wohlfarth, Günter Wohlfarth (Kaisersbach), Manfred Schwenger und Gerhard Grimminger Diese Spieler hatten auch maßgeblichen Anteil, dass einige Zeit später mit der Herren-Mannschaft der Sprung in die Kreisklasse I geschafft wurde.
Um 1975 übernahm Walter Müller das Amt des Abteilungsleiters, das er ohne Unterbrechnung bis heute ausübt. Im Laufe der Zeit gelang es, noch eine weitere Herren-Mannschaft sowie eine Schüler-Mannschaft aufzubauen. Nicht zuletzt aufgrund der beengten Platzverhältnisse und den damit verbundenen eingeschränkten Spiel- und Trainingsmöglichkeiten im Gemeindesaal des Rathauses, wechselten 1978/79 zwei Spitzenspieler zur EK Welzheim. Dieser Aderlass führte prompt zum Abstieg in die Kreisklasse B.
Dank der in 1979 fertiggestellten Gemeindehalle konnte man endlich unter guten Bedingungen den Tischtennis-Sport betreiben. Somit war auch der Weg aus der Talsohle aufgezeichnet. Meisterschaft und Aufstieg in die Kreisklasse A erreichte man im Spieljahr 1980/81 in folgender Besetzung: Günter Wohlfarth (Kaisersbach), Walter Ordelt, Werner Hansen, Hanspeter Fetzer, Bodo Kern, Hans Hüttmann, Dieter Zimmermann, Karl Holzwarth und Manfred Schwenger. Bereits ein Jahr zuvor konnte die Jungen-Mannschaft mit Dieter Wohlfarth, Uwe Ziesmer, Martin Junger und Bernd Huttelmaier den selben Erfolg erringen. In der Folgezeit nahmen sieben Mannschaften (drei Herren-, zwei Damen- und je eine Schüler- und Jungenmannschaft) am Spielbetrieb teil. Eine gute Jugendarbeit sowie das jährlich veranstaltete Jedermann-Turnier bildeten die Garanten für den starken Zulauf.
An Ostern 1978 wurde das I. Jedermann- Turnier veranstaltet, das an zwei Platten im Gemeindesaal ausgetragen wurde. Hermann Witzig siegte vor Bodo Kern und Hartmut Winter.
Im Juni 1978 wurde der erste Abteilungsausflug unternommen. Die Fahrt ging in die fränkische Alb nach Markt- Berolzheim.
Werner Hansen, Hanspeter Fetzer, Dieter Zimmermann, Hans Hüttmann, Günter Wohlfarth, Bodo Kern, Walter Ordelt (v.l.n.r.) erreichten im Spieljahr 1980/81 ungeschlagen den Wiederaufsteig in die Kreisklasse A. Karl Holzwarth und Manfred Schwenger (nicht auf dem Foto) waren als Ersatzspieler ebenso am Erfolg beteiligt.
Bereits 1979 wurde die Jungenmannschaft in der Besetzung Dieter Wohlfarth, Uwe Ziesmer, Bernd Huttelmaier, Martin Junger und Matthias Brust Meister ihrer Spielklasse.
Die Schüler-Mannschaft setzte sich Anfang der 80- er Jahre aus Uwe Frank, Peter Siegloch, Jörg Ziesmer und Markus Linke zusammen.
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