Achtung - gutes Schuhwerk erforderlich !

In der Nähe des Ebnisees sind die Gallengrotten, ein großartiges Schauspiel aus Felsen und Bäumen zu finden. Zur Erklärung des Namens hat sich jemand die Geschichte eines römischen Centurio Gallus ausgedacht, der sich in diesen Grotten nach der Erstürmung des Limes versteckt hielt, weil er in ein Alemannenmädchen verliebt war. Richtig ist, daß man die flaschengrüne Schlacke, die bei der Glasherstellung vor Jahrhunderten entstand, Galle nannte und dort “entsorgte”. Reste findet man mit etwas Glück heute noch. Doch wem die Geschichte vom Centurio besser gefällt, darf sie ruhig glauben.

Ebenso beeindruckend sind die Hägelesklinge und die Brunnenklinge zwischen den Kaisersbacher Teilorten Ebersberg und Täle. Die Hägelesklinge hat ihren Namen nach dem Deserteur Hägele, der sich dort vor den Gendarmen versteckte.  In der Brunnenklinge wurde früher einfach Trinkwasser geholt.

Die Brunnen- und Hägelesklinge wird jährlich von einer großen Besucherzahl begangen. Bei der Waldbiotopkartierung im Jahre 1997 wurde das Biotop als “durch die Freizeiterholung gefährdet” eingestuft (Naturschutzgebiet seit 1969).    Deshalb die Bitte an Sie, helfen Sie mit, diesen einzigartigen Lebensraum zu schützen, indem Sie auf folgendes achten:     
Es ist verboten:

  • Wege zu verlassen
  • Lärm zu verursachen
  • Felsen zu besteigen/beschädigen
  • Pflanzen zu beschädigen
  • Abfälle wegzuwerfen
  • Tieren nachzustellen
  • Feuer zu machen, zu rauchen (1.3.-31.10)
  • Hunde frei laufen zu lassen

Verwenden Sie für Waldspiele bitte nur umweltfreundliche und verrottbare Materialien, also keine Kunststoffe, Metalle.........

Die Geldmachersklinge, eine große Felsengrotte, findet man östlich des Kaisersbacher Teilortes Schmalenberg südlich von Ebni. Sie ist auch vom Wieslauftal her gut erreichbar. Der Name legt die Vermutung nahe, daß sich hier einmal Falschmünzer verborgen hielten. Näheres ist darüber jedoch nicht bekannt.

Interessante Felsformationen und Höhlen finden sie auch im Steinhäusle. Vom Kaisersbacher Teilort Bruch aus in Richtung des Mutterortes wandern und nach Erreichen des Waldrandes links abbiegen.

Textquelle: www.kaisersbach.de

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