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Im Innenbereich des Turms ist eine Tafel mit folgenden Informationen angebracht:

Gemeinde Kaisersbach - Wasserturm mit Aussichtsplatte - 573 m ü. M.  - Erbaut im Jahre 1951 zur Wasserversorgung der Teilorte

Gemeinde Kaisersbach: Kaisersbach, Gebenweiler, Gmeinweiler, Ziegelhütte, Eulenhof, Ebni - Gemeinde Welzheim: Aichstrut, Gausmannsweiler - Gemeinde Kirchenkirnberg: Bruch

Höhe des Turmes: 32 mtr. Fassungsvermögen des Wasserbehälters: 250 cbm

Rundblick von der Aussichtsplatte ( 600 m ü. M. ) bei guter Sicht: Süden: von der Ostalb bis zur Zollernalb - Westen: Talkessel von Stuttgart, Schwarzwald, Stromberg, Heuchelberg - Norden: Löwensteiner Berge, Mainhardter Wald, Limpurger Berge, Einkorn - Osten: Frickenhofer Höhe, Schloss Baldern, Ipf

Die Aussichtsplatte ist derzeit nicht begehbar.

Informationstafel im Turm

Der Turm wird mit Quellwasser aus der 1,5 km entfernt und 180 Meter tiefer liegenden Dosenklinge bei Weidenbach gespeist.

dosenklinge pumpstation weidenbach0001_1k

Am zweiten Weihnachts- feiertag des Jahres 2000 wurde das Kupferdach durch den Orkan “Lothar” schwer beschädigt und mußte saniert werden.

Schaden durch Orkan "Lothar"
Schaden durch Orkan "Lothar"

Auf dem Turmdach befindet sich die Antenne des D1-Mobilfunknetzes.

Wasserturm Sommer 2004 - Westansicht

Die Turm-Webcam zeigt den Mutterort Kaisersbach mit Blick in östlicher Richtung.

Foto der Webcam vom 23.12.2003

Wasserturm-Ansicht in den 70-er Jahren

Wasserturm (ältere Aufnahme)

Weitere Informationen zum Thema unter: www.watertowers.de und www.wasserturm-web.de

Welzheimer Zeitung vom 23.03.2005 - von Rainer Stütz

Beim Zweckverband Wasserversorgung Menzlesmühle werden 74 Prozent des gesamten Bedarfs als Eigenwasser innerhalb des Verbandsgebietes im Rems-Murr- und Ostalbkreis gewonnen. Darauf weist der Zweckverband mit Sitz in Welzheim anlässlich des Internationalen Tag des Wasser am 22. März hin. Der tägliche durchschnittliche Verbrauch liegt bei 4 800 Kubikmeter Trinkwasser. 

In diesem Jahr verzichtet der Zweckverband im Welzheimer Wald auf eigene Veranstaltungen und einen Tag der offenen Tür, wie er im vergangenen Jahr mit großem Erfolg am und im Aichstruter Wasserturm stattgefunden hat. Interessierte Bürger, Vereine, Gruppen und Schulkassen können sich jedoch das ganze Jahr über in einer Führung mit Anlagenbesichtigung beim Verband über die Arbeit des Wasserversorgers und über das Thema Wasser allgemein Informieren.

Nähere Informationen erhalten Interessierte in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes Menzlesmühle, Telefon 0 71 82 / 80 08-79 oder im Internet unter http://www.menzlesmuehle.de.
Das Motto lautet: „Wasser für das Leben“

Am 22. Dezember 1992 wurde auf der 47. Vollversammlung der Vereinten Nationen der 22. März als „Tag des Wassers“ - heute vielfach als „Weltwassertag“ bezeichnet - ins Leben gerufen. Ausschlaggebend war die Agenda 21, die von der denkwürdigen Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development UNCED) im Juli 1992 in Rio de Janeiro beschlossen wurde.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat die Zeitperiode 2005 bis 2015 zur Internationalen Dekade „Water for Life“ erklärt (Resolution 58/217 vom 23. Dezember 2003). Die Dekade soll am 22. März 2005, dem Weltwassertag, beginnen. Ziel der Dekade ist eine stärkere Berücksichtigung des Wassersektors in der Planung, Entscheidungsfindung und im Management relevanter Programme und Projekte. Das Motto für den Tag des Wassers im Jahr 2005 lautet: „Wasser für das Leben“

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. In vielen Teilen unserer Welt ist Trinkwasser knapp. So verfügen in den Entwicklungsländern 1 200 000 000 (1,2 Milliarden) Menschen über keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sinn dieses Tages ist es einen Grund zu geben, sich mit der Bedeutung des Wassers auseinander zu setzen, und es nicht als selbstverständlich anzusehen.

Wer zu Hause den Hahn aufdreht, denkt kaum mehr darüber nach, woher das Wasser kommt und wohin es fließt. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass die Wasserqualität zu wünschen übrig ließ, Abwässer unkontrolliert versickerten, das Grundwasser nachhaltig geschädigt wurde.

Einige Daten und Fakten zur Wasserversorgung
Der Zweckverband hat umfangreiche technische Anlagen zur Wassergewinnung, Förderung und Speicherung, so 15 Tiefbrunnen: neun Tiefbrunnen im Leintal bei Buchengehren, Gemeinde Alfdorf; ein Tiefbrunnen im Gauchhausertal bei der Menzlesmühle, Gemeinde Kaisersbach; zwei Tiefbrunnen im Hagerbachtal bei der Menzlesmühle, Gemeinde Kaisersbach; ein Tiefbrunnen im Rottal (Tiefbrunnen Gerenbühl), Spraitbach; zwei Tiefbrunnen im Reichenbachtal, Spraitbach.

16 Quellfassungen: neun Quellen im Gauchhausertal bei der Menzlesmühle, zwei Quellen im Reichenbachtal, eine Quelle in Hundsberg, drei Quellen in Mittelbronn, eine Quelle in Wimberg, Gemeinde Gschwend; drei Quellen im Rottal, Gemeinde Alfdorf.

Die durchschnittliche tägliche Fördermenge aus Tiefbrunnen und Quellen beträgt 3 100 Kubikmeter. Der tägliche Fremdwasserbezug von der Nordost-Wasserversorgung in Crailsheim liegt bei 1 700 Kubikmetern.
Das Rohrnetz im Gebiet des Zweckverbandes ist 204 Kilometer lang.

Verbandseinrichtungen zur Wasserspeicherung und Drucksteigerungsanlagen mit sechs Wassertürmen in Aichstrut, Speichervolumen: 300 cbm; Langenberg, Speichervolumen: 150 cbm; Nardenheim (Gschwend), Speichervolumen: 150 cbm; Pfahlbronn, Speichervolumen: 260 cbm; Welzheim, Speichervolumen: 270 cbm; Frickenhofen (Gschwend), Speichervolumen: 250 cbm. Außerdem werden 18 Hochbehälter unterhalten und zwar in Aichstrut, Speichervolumen: 3 000 cbm, Buchengehren, Speichervolumen: 1 200 cbm; Feldle (Kaisersbach), Speichervolumen: 400 cbm, Dornhalde (Alfdorf), Speichervolumen: 150 cbm; Enderbach (Alfdorf), Speichervolumen: 1 500 cbm; Grasgehren (Kaisersbach), Speichervolumen: 50 cbm; Haselhof (Alfdorf), Speichervolumen: 25 cbm; Hinterlintal (Spraitbach), Speichervolumen: 2 100 cbm; Menzlesmühle (Kaisersbach), Speichervolumen: 600 cbm; Mittelbronn (Gschwend), Speichervolumen: 1 000 cbm; Reichenbachtal (Spraitbach), Speichervolumen: 20 cbm; Waldhaus (Gschwend), Speichervolumen: 500 cbm; Felsenkeller (Gschwend), Speichervolumen: 300 cbm; Birkhof (Gschwend), Speichervolumen: 300 cbm; Hagberg (Gschwend), Speichervolumen: 300 cbm; Horlachen (Gschwend), Speichervolumen: 130 cbm; Hundsberg (Gschwend), Speichervolumen: 150 cbm; Wimberg (Gschwend), Speichervolumen: 80 cbm. Das gesamte Speichervolumen der Hochbehälter beträgt somit 13 185 cbm

Das Rohrnetz ist 204 Kilometer lang, der Leitungsquerschnitt beträgt 80 bis 300 Millimeter. Die tägliche durchschnittliche Trinkwasserabgabe ins Rohrnetz beträgt 4 800 Kubikmeter, der höchste Wert liegt bei 6 400 cbm, der geringste: 4 100 cbm. Das Versorgungsgebiet umfasst 265 Quadratkilometer.

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